21. – 24. Juli 2011 // Uni Frankfurt
Studierendenhaus // Campus Bockenheim
Der Kongress „Die Unberechenbarkeit des Subjekts“ richtet sich an Studierende unterschiedlicher Fächer und alle Interessent_innen, um diesen einen Einblick in gesellschaftskritische Ansätze in der Psychologie zu eröffnen. Dies ist vor allem deshalb relevant, weil gesellschaftskritische, reflexive Ansätze an den deutschen Universitäten nicht nur – wie in fast allen Wissenschaften – immer mehr zurückgedrängt, sondern in der Psychologie schon heute fast gar nicht mehr vorhanden sind.
In Abgrenzung zu einem rein naturwissenschaftlichen Verständnis der Psychologie, das vielen Studierenden schon heute als einzig Mögliches erscheint, soll auf dem Kongress ein Einblick in verschiedene Ansätze einer sozial- und kulturwissenschaftlichen Psychologie eröffnet werden. Hierbei sollen vor allem die psychoanalytische Sozialpsychologie, (queer-) feministische Psychologie(n), die Kritische Psychologie sowie ‘postmoderne’ Psychologieansätze im Fokus stehen.
Darüber hinaus soll das Verhältnis dieser Ansätze zu Methoden der qualitativen Sozialforschung beleuchtet und die Frage diskutiert werden, ob ein hochschulpolitischer Einsatz für die Integration qualitativer Methoden in die Lehrpläne der Psychologie zu einer Stärkung kritisch-sozialwissenschaftlichen Denkens in der Psychologie beitragen könnte.
Der Kongress soll zudem der Vernetzung jener Studierenden dienen, die sich auch über den Kongress hinaus mit gesellschaftskritischen Ansätzen in der Psychologie auseinandersetzen und darüber hinaus ihre zukünftige gesellschaftliche Rolle und Funktion als Psycholog_innen reflektieren wollen. Im Rahmen des Kongresses soll ein Austausch über Erfahrungen und Möglichkeiten, sich hochschulpolitisch für die Stärkung gesellschaftskritischer Ansätze in der Psychologie einzusetzen, ermöglicht werden.
AK kritische Psychologie // Frankfurt
AStA Uni Frankfurt
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Die Teilnahme an dem Kongress ist kostenlos dank unserer Förderer:
Bildungs- und Förderungswerk der GEW im DGB e.V.
Neuen Gesellschaft für Psychologie
Faschschaftsrat des Fachbereich 10
Bündnis für Politik und Meinungsfreiheit
Cornelia Goethe Insitut /JWG Universität Frankfurt am Main
Institut für Psychologie / JWG Universität Frankfurt am Main