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Ahoj!

Liebe Leute,

der Kongress „Die Unberechenbarkeit des Subjekts“ ist vorbei!

Wir bedanken uns herzlich bei allen Referent_innen, Unterstützer_innen und den über 200 Teilnehmer_innen, die gezeigt haben, dass es ein lebhaftes Interesse an kritischer Psychologie und qualitativer Forschung in der Psychologie gibt.

Vom 21. bis zum 24. Juli 2011 wurden in Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen Ansätze kritischer Psychologien und qualitativer Methoden präsentiert und diskutiert. Nicht zuletzt stand dabei im Vordergrund, wie Methodik und Theorie zueinander im Verhältnis stehen und welche Möglichkeiten sich aus einer qualitativen Forschungspraxis für eine emanzipatorische Psychologie ergeben.

Wir hoffen, dass alle Teilnehmer_innen einen Überblick über die Thematik gewinnen konnten, und nicht zuletzt, dass allen die Teilnahme Spaß gemacht hat.

Audioaufnahmen der einzelnen Veranstaltungen werden nach und nach auf dieser Seite zum Download zur Verfügung stehen.

Solidarische Grüße

Euer AK kritische Psychologie // Frankfurt

k.

In den letzten Jahren sind vielfältige Bestrebungen unternommen worden, die Unzufriedenheit und Kritik an der im unversitären Alltag verfestigten Mainstream-Psychologie in kollektiven Netzwerken zu bündeln. In diesem „Workshop“ sollen sich solche kritisch-psychologische Zusammenschlüsse, Projekte und Initiativen vorstellen können und Raum für einen offenen Austausch über (hochschul-) politische Interventionsmöglichkeiten und -erfahrungen gegeben werden.

Podiumsdiskussion: Qualitative Forschung – ein Weg zu einer kritischen Psychologie

Nach einem kurzen Überblick über den derzeitigen Stand qualitativer Methoden in der akademischen Psychologie, soll das Verhältnis zwischen  diesen Methoden und Ansätzen der kritischen Psychologie diskutiert werden: Ist qualitativen Methoden ein emanzipatorisches Potential inhärent, welches diese grundsätzlich von quantitativen Methoden unterscheidet? Oder besteht zumindest eine besondere Affinität zwischen kritischer Psychologie und qualitativen Methoden und worin könnte diese begründet sein? Was unterscheidet kritische von affirmativer psychologischer Forschung?  Was bedeutet die Ablehnung qualitativer Methoden für ein der Psychologie zugrunde liegendes Menschen-, Welt- und Wissenschaftsverständnis? Könnte eine stärkere Integration qualitativer Methoden in die akademische Psychologie zu einer Stärkung kritisch-sozialwissenschaftlicher Psychologie(n) beitragen?

>> Download

Günter Mey:

Interviews gehören nach wie vor zu den am meisten genutzten Methoden der qualitativen Sozialforschung. Anliegen des Workshops ist es, nach einer kurzen Einführung zu Interviews und der Vorstellung einiger Interviewvarianten für die Forschungspraxis zentrale Probleme und Herausforderungen zu erörtern, um insbesondere die Potentiale von Interviews kenntlich zu machen, die erlauben die „Sicht des Subjekts“ angemessen zu ermöglichen. Mit den Teilnehmenden sollen vor diesem Hintergrund Fragen der Vorbereitung/Planung eines Interviews (etwa Leitfadenentwicklung für jene Verfahren, die darauf basieren), Fragen der Durchführung und Interviewgestaltung erörtert werden. Soweit möglich werden diese Aspekte praxisnah veranschaulicht (ggf. durch eine Interviewübung).

>> Samstag 17 bis 18.30 Uhr

Jingle

Der Kongress hat einen Jingle bekommen!
Hier könnt ihr euch das Meisterwerk anhören und verbreiten:

Flyer

Für alle die keine haben und/oder digital verbreiten wollen: Hier der Flyer zum Kongress!

Günter Mey

Günter Mey, Prof. Dr.,

studierte Psychologie in Osnabrück und an der TU Berlin, wo er von 2002 bis 2005 das Fach Entwicklungspsychologie leitete. Anschließend war er wissenschaftlicher Geschäftsführer des Instituts für Qualitative Forschung an der FU Berlin bis er 2009 Professor für Entwicklungspsychologie an der Hochschule Magdeburg-Stendal wurde. Er ist Initiator und Organisator des Berliner Methodentreffens Qualitative Forschung sowie Mitherausgeber der interdiszplinären Open-Access-Zeitschrift Forum: Qualitative Social Research (FQS).

Veröffentlichungen u.a.: Handbuch Qualitative Forschung in der Psychologie (2010, Hg. zusammen mit Katja Mruck).